Reduktion auf das Grundlegende

„Im Großen und Ganzen haben wir zwei große Abweichungen die das Glücksniveau bestimmen: Erstens, was Leute haben und was sie wollen. Es ist sehr wichtig für Menschen, das zu bekommen, was sie möchten … was immer das auch ist. Und die zweite entscheidende Diskrepanz ist die, was Menschen haben, und was die Gruppe hat, mit der sie sich vergleichen, zum Beispiel die Nachbarn.“
(Alex Michalos, emeritierter Professor für Politische Wissenschaften an der University of Northern British Columbia, Brandon, Kanada)

Wissen Sie schon zu schätzen oder vergleichen Sie noch? Sich mit den einfachen Dingen zu begnügen, ist nicht das Ende allen Strebens, sondern der Ausgangspunkt. Eine solide Basis für mehr. Wenn Sie wissen, dass Sie es jetzt schon gut haben, können Sie sich ohne Druck und Stress der Zukunft widmen. Umgeben Sie sich mit schönen und teuren Dingen, aber machen sie sich davon nicht abhängig. Beschränken Sie sich in regelmäßigen Abständen bewusst. Setzen Sie sich wie die Finnen an ein Eisloch. Lächeln Sie über Ihr kindliches Verlangen zu besitzen. Und üben Sie sich regelmäßig im Entsagen.

Was brauchen wir wirklich im Leben? Wie passt diese genügsame Haltung zu Freiheit, Autonomie und großen Visionen? Ganz simpel: Sie können trotzdem nach den Sternen greifen, solange Sie den Boden unter den Füßen noch spüren. Doch gestalten Sie Ihr Leben nicht zu kompliziert. Zu viele große Wünsche versperren oft die Sicht auf das Wesentliche.

Das Publikum wird sich der Kraft des Einfachen bewusst. Der Vortrag schärft das Bewusstsein für die Fülle, die bereits da ist und steigert somit das subjektive Wohlbefinden der Zuhörer.